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Ein Link in der Bio — wie man alles unterbringt, wenn die Plattform nur ein Feld bietet

Instagram und TikTok geben dir nur einen Link in der Bio. Wir zeigen dir, wie du ihn am besten nutzt – mit einer kurzen, markengerechten Adresse, die du austauschen kannst, ohne dein Profil zu ändern – ganz ohne Kosten für ein separates „Link in Bio“-Tool.

Ich habe einmal den Instagram-Account einer kleinen Kosmetikmarke betreut. Jede Woche eine andere Aktion, jede Woche das gleiche Ritual: Profil bearbeiten, die alte Adresse löschen, die neue einfügen, prüfen, ob sie nicht abgebrochen ist, speichern. Es dauerte dreißig Sekunden. Aber zweimal pro Woche über ein halbes Jahr hinweg, fing es an, mich authentisch zu nerven. Und jedes Mal sah dieser Link aus wie etwas, das mit Klebeband zusammengeklebt wurde: twojsklep.pl/kategoria/promocja-jesien?ref=ig&utm_source=....

Dann wurde mir klar, was hier wirklich nicht stimmt.

Die Plattform gibt dir einen einzigen klickbaren Ort. Einen. In Posts sind Adressen tot, niemand wird sie manuell abtippen. Das ganze Spiel dreht sich um diesen einen Link in der Bio und darum, dass er maximal nützlich ist. Und eine rohe, lange Adresse bewirkt genau das Gegenteil.

Erstens hässlich. Er sieht verdächtig aus, als würde er dich gleich irgendwohin nach links umleiten. Zweitens wird ihn niemand behalten (versuch mal, jemandem so eine Folge am Telefon zu diktieren). Und drittens, genau das, dieser ganze Tanz mit der Profilbearbeitung bei jeder Änderung.

Kurze Adresse mit deinem Namen und das Ende der Probleme

Anstatt dieses Mülls fügst du so etwas ein: cutty.dev/sklep oder cutty.dev/twoja-marka. Man sieht sofort, wohin es führt. Es sieht wie ein Teil deiner Marke aus und nicht wie zufälliger Unsinn.

Du kannst ihn laut in einem Reel aussprechen. Du kannst ihn auf die Box drucken. Jemand wird ihn einmal sehen und sich an ihn erinnern. Das ist bereits ein Gewinn an sich.

Aber das Beste kommt erst noch.

Die Adresse bleibt, das Ziel ändert sich

Hier ist der ganze Trick. Der Kurzlink hat eine feste Adresse und ein variables Ziel. In der Bio gibst du einmal cutty.dev/sklep ein und rührst ihn nie wieder an. Niemals. Wohin er führt, stellst du dir im Dashboard ein und änderst es, wann immer du willst.

Am Montag leitest du auf die neue Kollektion um. Am Freitag auf den Sale. Im Dezember auf das Weihnachts-Landing. Dein Instagram-Profil rührst du kein einziges Mal an. Jeder, der auf denselben Link in der Bio klickt, landet genau dort, wo du ihn gerade hinleiten möchtest.

Und genau das ist die Funktion, für die sich separate „Link in Bio“-Tools ein Abonnement berechnen lassen. Hier steckt sie in einem ganz normalen Kurzlink. Mein Ritual mit der Profilbearbeitung? Das würde komplett verschwinden.

Bei der Gelegenheit siehst du, ob jemand darauf klickt

Eine Kleinigkeit, die die Denkweise verändert. Jeder Klick zählt. Sie gehen in das Dashboard und sehen schwarz auf weiß, wie viele Personen wirklich geklickt haben. Von Tag zu Tag, von Kampagne zu Kampagne.

Konkret von diesem Account: ein Post mit einem guten Reel konnte 400 Klicks in zwei Tagen generieren, während ein „schöner“ Post nur mit einem Produktfoto, der massenhaft Likes gesammelt hatte, vielleicht 30 davon brachte. Likes erfreuen das Auge. Klicks bezahlen die Rechnungen. Ohne diese Zahl würde ich immer noch herumraten.

Und was, wenn ich mehrere Ziele gleichzeitig habe?

Das ist eine berechtigte Frage. Eine klassische „Link in Bio“-Seite mit einer Liste von Links macht Sinn, wenn man tatsächlich mehrere gleichwertige Dinge gleichzeitig präsentieren möchte: einen Shop, einen Newsletter, einen YouTube-Kanal – alles gleichermaßen wichtig zum selben Zeitpunkt.

Nur dass in der Praxis die meisten Konten zu einem gegebenen Zeitpunkt nur eine Priorität haben. Wirklich nur eine. Der Rest ist reine Dekoration, auf die ohnehin fast niemand klickt. Wenn dies auf dich zutrifft, ist ein einziger Marken-Link, den du einfach verschiebst, einfacher, schneller und kostet gar nichts.

Wie du es zusammenbauen möchtest, du wählst deine eigene Endung auf cutty.dev, gibst sie einmal in die Bio ein und von diesem Moment an lebst du im Panel, nicht in der Profilbearbeitung.

Und jetzt mal ehrlich: Wie oft hast du diesen Monat in der Bio herumgewühlt, nur um die Adresse zu ändern?